Jugendarbeit zahlt sich aus
Bilanz beim Musikverein nach einem Jahr des Aufbruchs.
Ein junger Vorstand, ein junges
Durchschnittsalter von 22 Jahren aller 40 aktiven Musiker, sowie mit
einer beispielhaften Jugendarbeit präsentierte sich der Verein bei der
Hauptversammlung im Schützenhaus in Seelfingen.
Der Tätigkeitsbericht von Tanja Graf verdeutlichte die Vielseitigkeit
der Auftritte und die reichlichen Arbeitseinsätze. Jugendleiter
Matthias Keller-Fröhlich erntete in seinem Jahresbericht Anerkennung für
die vorbildliche Leistung in der Ausbildungsarbeit. Derzeit spielen vom
Verein sechs Jungmusiker im Vororchester mit, zur Jugendkapelle kamen
drei Musiker hinzu. In der Jugendkapelle WiSeLi aus den Orten
Winterspüren, Sentenhart und Liggersdorf spielen derzeit 53 Jugendliche,
davon sind 15 aus Winterspüren. Momentan befinden sich 23 Jungmusiker
in Ausbildung. Der Verein bietet die Prüfung des Juniorabzeichens an.
Diese Prüfung ist eine Vorstufe zum bronzenen Leistungsabzeichen. Im
vergangenen Jahr haben Julian Keller und Celina Mambach das
Juniorzeichen abgelegt.
Dirigent Marco Geiges zeigte sich in seinem Bericht nicht immer
zufrieden. Sowohl der lückenhafte Probenbesuch als auch die
unvollzählige Teilnahme bei den Auftritten seien für eine erfolgreiche
Dirigentenarbeit hinderlich. Dennoch habe ihm die Arbeit Spaß gemacht.
Für den Ausblick 2012 legte er seinen Musikern ans Herz: „Wir brauchen
eine bessere Probenbeteiligung, um effektiv arbeiten zu können. “ Die besten Probenbesucher waren Liane
Schaffart, die keine einzige Probe versäumt hatte, gefolgt von Michael
Keller-Fröhlich, Andreas Buhl und Matthias Keller-Fröhlich.
Kassiererin Daniela Schaffart erläuterte ihren ersten Kassenbericht.
Klar war zu erkennen, dass ein Musikverein stets mit hohen Aufwendungen
zu kämpfen hat. Trotz den Bewirtungen von Festen und Spenden hielten
sich Einnahmen und Ausgaben die Waage. Der Entlastung des Vorstands
wurde durch Kassenprüferin Anja Bold zugestimmt. Anja Bold und Olaf
Patzke wurden erneut als Kassenprüfer gewählt.
Stefan Martin, seit einem Jahr Vorsitzender machte deutlich: „Durch
die nahezu komplette neue Vorstandschaft war das vergangene Vereinsjahr
ein Umbruch- und Aufbruchjahr.“ Er lobte seine Vereinskameraden für die
zuverlässige Mithilfe. Sympathisch auch seine Aussage: „Wir verstehen
uns als Musikverein von allen Talgemeinden, nicht nur von Winterspüren.“
Für 40 Jahre passive Mitgliedschaft konnten Hans Braun, Fritz Specht,
Walter Vollmer, Werner Vollmer und Hermann Vollmer geehrt werden. Das
Vereinsabzeichen in Gold erhielt der aktive Musiker Edwin Hahn. In
Vertretung des Hegau-Blasmusikverbandes erhielt Sonja Straub die
Verbandsnadel in Silber durch Stefan Martin.
In Vertretung der örtlichen Vereine bedankte sich Hubert Schrodin für
die sehr gute Zusammenarbeit. Der stellvertretende Ortsvorsteher
Manfred Kehlert meinte: „Ohne euch ist eine Dorfgemeinschaft nicht
vorstellbar.“ Michael Keller, 2. Vorsitzender dankte den Kameraden für
die Mithilfe bei den Festen und dem Vorsitzenden Stefan Martin. 
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